Peitz um 1786

Kalender der Stadt und Festung Peitz im 18. Jhd.

Startseite
Aktuelles
Der Verein
Peitz in der Geschichte
14. Jahrhundert
15. Jahrhundert
16. Jahrhundert
17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
Historische Stadtführung und Hochzeiten
Festung Peitz
Shop
Impressum / Kontakt
Links
Gästebuch
 
Email an historischer Verein
 

Wissenswertes über Peitz - zusammengestellt von Christoph Malcherowitz mit Unterstützung des Historischen Vereins zu Peitz e.V.

Dieser Kalender kann auch als Druckschrift bezogen werden. Besuchen Sie hierzu unseren OnlineShop


Zeitpunkt Historisches Ereignis

18. Jahrhundert

18.01.1701 von GoetzenSeit dem 18.01.1701 wird Brandenburg von einem König regiert: Friedrich I., König in Preußen. Seine Gemahlin Sophie Charlotte aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg fördert intensiv Kunst und Wissenschaft.

Auch in Peitz wird die Erlangung der Königswürde durch das brandenburgische Haus gefeiert. Der Peitzer Gouverneur von Goetzen läßt mit den Geschützen auf dem Hauptwall der Festung Salut feuern.
30.12.1701 Generalmajor Otto Friedrich von Schlabrendorff wird durch König Friedrich I. zum Gouverneur der Peitzer Festung ernannt.
05.01.1702 Laut "Königlich Preußischem Krieges - Estat" besteht die Garnison der Festung Peitz aus insgesamt 343 Soldaten.
08.04.1703 Oberst Anton von Pannwitz, Herr auf Kahren bei Cottbus, wird als Nachfolger des Generalleutnant Otto Freiherr von Schlabrendorff zum Gouverneur der Festung Peitz ernannt.
23.05.1703 In der Festung Peitz liegen insgesamt 292 Soldaten in Garnison. Von allen 12 preußischen Festungen liegt Peitz im Stärkeverhältnis an 5. Stelle.
17.03.1704 Die Peitzer Garnison, die aus insgesamt 292 Soldaten besteht, wird durch Anwerbung von 76 Mann auf eine Gesamtstärke von 368 Soldaten gebracht.
05.08.1704 Der Peitzer Gouverneur, Anton von Pannwitz, erhält von König Friedrich I. die Anweisung, daß die eingehende Post für den Festungsgefangenen Danckelman und "dessen Frau Gemahlin diejenigen Briefe, so unter des Herrn Geh. Rats von Brandt oder Qualkowsky Siegel eingehen, unveröffnet zugestellt und versiegelt an dieselben gegeben werden sollen". Auch der langjährige treue Diener Dankelmans erhält ungehinderten Zutritt zu seinem Herrn.
26.03.1705 Anton von Pannwitz, Gouverneur der Festung Peitz, erhält durch König Friedrich I. die Anweisung, den "Lieutenant Hans August von Buchner, so sich zu Radensdorf aufhielt und in dem Haupt verwirret worden, durch militärische Hilfe auf die Festung zu bringen". Man möge sehen, "wie er sich ferner anlassen wird".
31.08.1705 Der Peitzer Gouverneur, von Pannwitz, erhält das Kriegsgerichtsurteil wegen der Desertion des Musketiers Hans Jürgen Ziegler. Dieser wird durch das Kriegsgericht zum Tod durch den Strang verurteilt.
23.09.1705 MusketierDer Musketier, Hans Jürgen Ziegler, der wegen "... seiner frevelhafften desertion" zum Tode durch den Strang verurteilt ist, wird auf dem Marktplatz von Peitz gehenkt.
26.10.1707 Der Peitzer Garnisonauditeur Ehrenfried macht öffentlich bekannt, daß der Garnisonleutnant Gärber, Korpral Richter, Gefreiter Lehmann und Musketier Riese wegen Wachvergehens und nicht Verhinderung der Flucht des Gefangenen Rautenbach verurteilt wurden. Leutnant Gärber verliert einen Monatslohn und Korporal Richter, Gefreiter Lehmann und Musketier Riese werden in der Festung in Haft genommen.
11.02.1708 Oberst Schlund, ehemaliger Kommandeur der preußischen Artillerie, wird als Gefangener in der Peitzer Festung eingeliefert. Der Peitzer Gouverneur von Pannwitz erhält die Anweisung, den Oberst "in guthen Verwahrsamb halten zu laßen, Ihm auch keine andere freyheit als welche Er bis dahin in Spandow gehabt" zu gewähren.
04.12.1708 Der Festungskommandant, von Schnitter, erhält von König Friedrich I. den Befehl, dem Festungsgefangenen Friedrich von Hamrath Erleichterungen im Rahmen seiner Festungshaft zu gewähren. Dem Gefangenen wird erlaubt, auf den Wällen der Zitadelle spazieren zu gehen. Außerdem darf er die Sonn- und Wochentagspredigten in der Oberfestung besuchen.
04.04.1709 König Friedrich I. befiehlt dem Festungskommandanten von Schnitter, "die Witwe Ludolphin" die "vormalige Pächterin des Peitzischen Eisenhammers" in Arrest zu nehmen, falls sie nicht die ordnungsgemäße Schlußabrechnung für den Hammer erstellt.
23.05.1713 Aufgrund einer Kabinettsordre König Wilhelm I. geben die Garnisonen in Peitz und Memel je 2 Kompanien und die Garnison in Friedrichsburg 1 Kompanie ab. Aus diesen Abgaben wird für den Peitzer Gouverneur Generalmajor Anton von Pannwitz ein Bataillion errichtet.
29.08.1714 Gouverneur von Pannwitz bittet König Friedrich Wilhelm I., die zwei vacanten Stellen in seinem Peitzer Bataillon wieder zu besetzen.
27.09.1715 Anton von Pannwitz verläßt Peitz, da er zum Chef des Infanterieregiments von Varenne ernannt wird. Der französische Hugenotte Jacques L`Aumonier Marquis de Varenne wird durch König Friedrich Wilhelm I. als Nachfolger von Anton von Pannwitz, zum Gouverneur in Peitz bestallt.
21.09.1716 König Friedrich Wilhelm I. läßt Graf Christian Detlef von Rantzau nach Peitz in Festungshaft bringen, da sich der Graf durch liederliche Wirtschaft und Schlamperei auf seinen Gütern den Unmut des Königs zugezogen hat.
16.09.1717 Nach einer Revision der Getreidevorräte in der Festung teilt König Wilhelm I. dem Festungsgouverneur, de Varenne, mit: "Weil unter dem in Anno 1713 aufgeschüttetem Korn, sich ein ziemlicher Theil unrein, voller Straub, und Wurm Fraß gefunden, so Wollen Wir, daß selbiges Bey diesen Umbständen, nach und nach vor die Gefangenen verbacken" wird.
27.03.1718 Generalleutnant Andreas Reveillas de Veyne erhält von König Friedrich Wilhelm I. den Auftrag, nach Peitz zu reisen. Im Rahmen seiner Reise soll er die Festungswerke inspizieren und Bericht erstatten. Außerdem soll er 200 Reichstaler besorgen, "zum höchst nöthigen Schul bau in Peitz". Aus diesem Grunde hat de Veyne "ein klein Buch verfertigen" lassen und Seiner "Königl. Majestät allergnädigsten Consens vorn anheften Laßen".
01.04.1718 Friedrich Wilhelm I. befiehlt Generalleutnant de Veyne solange in Peitz zu bleiben, bis der erkrankte Festungskommandant, Oberstleutnant d`Auge, wieder aus dem Akener Bad zurückkehrt.
09.04.1718 Der erkrankte Peitzer Festungskommandant, d´Auge, reist zu einem Erholungsurlaub ins Akener Bad.
01.05.1718 Generalleutnant de Veyne berichtet König Friedrich Wilhelm I., daß die Festungswerke sehr schadhaft sind und er mit der Räumung des Festungsgraben begonnen habe. Er bittet den König, Hauptmann Lorch, der "das Vestungs Bau Wesen sehr woll inne hat, die Inspection dieser Arbeit auf zutragen".
01.06.1718 Generalleutnant de Veyne bittet König Friedrich Wilhelm I., "10 oder mehr Gefangene hirher" zu senden, um diese beim Festungsbau als "handtlangern" einsetzen zu können. Desweiteren teilt er ihm mit, daß er den "Parade-Platz ... mit einer guten Barriere des Viehes halber und anderer kleinen Umständen wegen" hat "verschließen laßen".
31.08.1718 Der Peitzer Gouverneur, de Veyne, bittet König Friedrich Wilhelm I., die "Jagdten im ambte Trebbin" gegen die "Peitzischen und derer Turnoschen, welche ohne dehm nicht verpachtet seyn" tauschen zu dürfen.
05.09.1718 König Friedrich Wilhelm I. erteilt dem Gouverneur der Festung Peitz, de Veyne, die Erlaubnis, daß er "in statt der Trebbinschen jagten die auf denen Peitz- und Turnowschen selbenen, auch was sonsten unter item canons lieget haben" soll.
04.05.1719 In Peitz wird eine Feuerordnung für die Stadt eingeführt, in der Regelungen enthalten sind, wie sich die Einwohner der Stadt im Brandfall zu verhalten haben.
01.01.1722 Im "General - Bericht aller Geschütze in den preußischen Vestungen", den Oberst von Linger König Friedrich Wilhelm I. vorlegt, sind 19 Festungen mit ihrem Artilleriebestand aufgeführt. Peitz rangiert mit insgesamt 43 Geschützen an 12 Stelle.
10.01.1726 Der Festungsgouverneur Generalleutnant Andreas Reveillas de Veyne stirbt im Alter von 73 Jahren in Peitz.
26.01.1726 König Friedrich Wilhem I. ernennt den 76 - jährigen Generalleutnant Gottfried Albrecht von Bredow zum Gouverneur der Festung Peitz. Er ist Nachfolger des verstorbenen Andreas Reveillas de Veyne.
14.12.1729 Der Peitzer Festungskommandant, Oberstleutnant d`Auge, bittet in einem Schreiben König Friedrich Wilhem I., den Bauern Barthelt Rintisch, der hier in Festungshaft sitzt, zu begnadigen, da "keine Klagde über Ihn zu führen" und dieser "sich jederzeit in allen Stücken also aufgeführt, wie es einen Gefangenen Seine Schuldigkeit höchstens erfordert".
06.07.1730 Der 80-jährige Gouverneur der Festung Peitz, Gottfried Albrecht von Bredow, stirbt in Peitz.
25.07.1730 Curt Christoph Graf von Schwerin wird als Nachfolger des verstorbenen Gottfried Albrecht von Bredow zum Festungsgouverneur von Peitz ernannt.
07.05.1731 Dem Peitzer Gouverneur, Generalleutnant von Bredow, wird der Schuster Christoph Klems als Festungsgefangener überstellt. In einem Begleitschreiben König Friedrich Wilhelm I. erhält von Bredow die Anweisung, ihn zur "Vestungsarbeit" einzuteilen.
02.11.1731 In der Unterfestung Peitz befinden sich 77 bewohnte Häuser: 19 Bierhäuser, 28 Mittelhäuser, 9 Kleinhäuser und 21 Kleinhäuser, die zuvor Baracken gewesen sind.
20.05.1736 Der Peitzer Gouverneur, von Schwerin, erhält die königliche Order, den in Festungshaft sitzenden Leutnant von Beville auf freien Fuß zu setzen, wenn der Gefangene 200 Taler an die "Recruten - Casse" zahlt.
09.11.1738 Der Cottbuser Apotheker Lippius erhält von König Friedrich Wilhelm I. das Privileg, in Peitz wieder eine Apotheke zu errichten. Neben dem Apothekerbetrieb wird ihm der Alleinvertrieb von Spezereien, Gewürzen, Konfitüren, Wachs, Tabak, Kaffee, Tee und das Destillieren von Branntwein genehmigt.
17.07.1739 Die Peitzer Hebamme Rosina Grupin erhält in "Cüstrin" ihr Approbationsdokument und wird auf die "Medicinal Ordnung" vereidigt.
01.10.1739 Laut "Verpflegungsetat" besteht die "Peitzsche Garnisonkompanie" aus drei Offizieren, acht Unteroffizieren, einem Feldscher, zwei Tambours und 120 Gemeinen.
03.11.1741 Generalfeldmarschall Curt Christoph Graf von Schwerin übergibt das Gouverneursamt an seinen Nachfolger, Generalleutnant Joachim Christoph Friedrich von Jeetze.
24.05.1742 Johann Friedrich Peckolt erhält das Amt Peitz in Pacht. Zum Amt Peitz gehören insgesamt 18 Dörfer.
01.02.1743 Auf Anordnung des Bürgermeister Meißner versammelt sich die gesamte Bürgerschaft von Peitz vor dem Rathaus. Den Bürgern werden vier "Patente" öffentlich bekanntgegeben und sie werden darauf hingewiesen, "daß Niemand Von den Unterthanen und anderen Einwohnern aus dem Lande gehen oder gar in fremde Dienste gehen soll."
20.03.1743 Auf Anordnung der Neumärkischen Kriegs- und Domänenkammer in Küstrin wird in Peitz eine Durchsuchung der Häuser in der Stadt und den Vorstätten durchgeführt. Diese "General visitation" dient der "Aufhebung liederlichen und verdächtigen Volkes, Vagabonds und Bettlern." Bürgermeister Meißner kontrolliert die Stadt, Stadtschreiber Hermuth die Cottbuser Vorstadt und Ratmann Kroll die Häuser der Lieberoser Vorstadt. Sie werden jeweils durch 3 Soldaten der Peitzer Garnison begleitet.
10.05.1743 Den jeweiligen Vertretern der Bürgerschaft wird bekannt gegeben, daß ab sofort monatlich eine Feuervisitation stattfinden soll. Ziel und Zweck dieser Kontrolle ist das Verhindern von Stadtbränden.
30.05.1743 Die am 03. Mai angekündigte Feuervisitation findet in Peitz statt. Die Kommission besteht aus 2 Magistratsmitgliedern, 1 Offizier der Garnison, 2 Stadtältesten und 1 Maurer.
26.06.1743 Der Hammelhirte, Jürge Schombar, aus Neuendorf, der sich in der Cottbuser Vorstadt befand, wird durch ein aufkommendes Gewitter überrascht und durch einen Blitz erschlagen.
20.07.1743 Kriegsrat Resen kontrolliert das Städtische Brauhaus. Er gibt dem Braumeister Hans Boßan neue Anweisungen zum Befüllen der Bierfässer. Außerdem wird der Magistrat angewiesen, im "Intelligenz Blatt" bekannt zu machen, daß in der Stadt ein Hutmacher, ein Riemer, ein Sattler, ein Kürschner und ein Färber fehlen.
27.08.1743 Der bisherige Amtspächter, Johann Friedrich Peckolt, übergibt, nachdem König Friedrich II. seine Zustimmung erteilt und den jungen Peckolt zum Amtsrat ernannt hat, die Amtsgeschäfte an seinen Sohn Georg Friedrich Peckolt.
30.08.1743 Die Peitzerin, Anna Marie Heinrichen, die beim Oberpfarrer Hasse beschäftigt ist, klagt den Torschreiber, Valentin Ritter, wegen körperlicher Mißhandlung an. Eine Untersuchung des Vorfalls ergibt, daß die "Heinrichen" den Torschreiber mit bösen Schimpfworten gereizt hat und es erst danach zur körperlichen Mißhandlung kam. Beide werden daraufhin ernstlich verwarnt.
01.10.1743 Bauer beim PflügenMatthes Klinke aus Turnow kauft vom Bäcker Kaspar Füller einen Ackerstreifen am Bärwinkel.
11.10.1743 Friedrich Gottlob Bortzhaan erwirbt für 770 Reichstaler von den Erben des verstorbenen Peitzer Apothekers Lippius das Apothekerprivileg nebst Haus und der darin befindlichen "Officin".
16.11.1743 GetreideanlieferungEin reitender Bote bringt die amtliche Mitteilung, daß ein Rekrutenbataillon von Müncheberg nach Cottbus marschiert und in Peitz einen Tag Rast macht. Die Bäcker, Fleischer und Bierbrauer werden angewiesen, entsprechende Mengen an Lebensmitteln vorrätig zu haben.
07.01.1744 Der entlassene bisherige Nachtwächter Michel Speicke wird in der Cottbuser Vorstadt wieder angestellt. Er wird mit zehn Talern entlohnt, die der Schulze Martin Schwella von den Bürgern und Einwohnern der Cottbuser Vorstadt einzieht.
17.01.1744 An das Fleischergewerk in Peitz ergeht die Anordnung, das Pfund Kalbfleisch für 10 Pfennig zu verkaufen. Gewerksmeister Flemming wird beauftragt, diese Anordnung den anderen Fleischermeistern bekannt zu geben.
07.02.1744 Der Peitzer Schneidermeister, Georg Friedrich Borschan, der die Hebamme Rosina Grupin beleidigt hat, wird verurteilt, auf einem mit dem Magistratssiegel versehenen Stempelbogen öffentlich Abbitte zu tun, oder acht Stunden im bürgerlichen Gewahrsam zu verbringen.
11.02.1744 In Peitz wird ein königliches Edikt bekanntgegeben, in dem es den "Vasallen oder deren Söhne" verboten wird ohne "Speciale Permission" außer Landes zu gehen.
21.02.1744 In Peitz wird die Feuerordnung vom 04. Mai 1719 öffentlich bekannt gemacht und jedem Hauswirt wird ein gedrucktes Exemplar zugestellt. In diesem Zusammenhang werden in Peitz 25 Männer in drei Gruppen eingeteilt, die im Falle eines Stadtbrandes die Spritze, die Sturmleitern, die Feuerhacken und die Schleifen und Sturmfässer bedienen und handhaben. In diesen Männern kann man den Vorläufer der freiwilligen Feuerwehr sehen.

Die Stadtverordneten beschweren sich beim Magistrat von Peitz wegen ungerechter Zollerhebung über den Amtsrat Peckolt. Sie legen einen Zollzettel vor, mit dem sie beweisen, daß Amtsrat Peckolt bei einem sächsischen Reisenden für 3 Scheffel Roggen auf einem 2- spännigem Wagen, 4 Groschen, 7 Pfennig erhoben hat, obwohl er nur 2 Groschen, 1 Pfennig nehmen durfte. Es wird beschlossen den Amtsrat bei der Neumärkischen Kammer in Küstrin zu verklagen.
Mai 1744 Der Landmesser Ebeling und 5 seiner Mitarbeiter kommen nach Peitz und vermessen nördlich der Stadt das Garten- und Ackerland und die Wiesen. Dieses Gelände soll für neue Festungswerke genutzt werden.
20.05.1744 Christoph Heinrich von Katt, Präsident der Neumärkischen Kammer und Kriegsrat von Laurens, halten mit den betroffenen Grundbesitzern einen Lokaltermin in Peitz ab. Dabei verhandeln sie mit den Grundstücksbesitzern über den Preis ihrer Wiesen und Äcker, die für das Anlegen der neuen Werke benötigt werden. Man einigt sich auf einen vorläufigen Gesamtkaufpreis in Höhe von 6001 Taler und 8 Groschen, da noch die Zustimmung König Friedrich II. fehlt.
09.06.1744 In Peitz wird ein königliches Edikt öffentlich vorgelesen und angeschlagen, indem es den Peitzer Bürgern bei Strafe verboten wird, den Offizieren, Unteroffizieren oder gemeinen Soldaten der Peitzer Garnison Geld zu leihen.
20.06.1744 König Friedrich II. genehmigt durch Kabinettsorder den durch den Präsidenten der Neumärkischen Kammer Christoph Heinrich von Katt ausgehandelten vorläufigen Ankauf der Grundstücke, die für die Errichtung der neuen Festungswerke gebraucht werden.
28.07.1744 Der Geheime Finanzrat von Schmid verhandelt über den Verkaufspreis mit den Peitzer Bürgern, deren Grundstücke zum Festungsbau eingezogen werden. Insgesamt werden 94 Morgen 21 Quadratruten (240.301,0263 m2 bzw. 24 ha) zum Preis von 6.493 Taler angekauft.
07.08.1744 Der Rat der Stadt gibt der Peitzer Einwohnerschaft bekannt, daß am 16. August die "Prinz Ferdinand von Braunschweigsche Regiment Infanterie" in Peitz einrücken wird, hier einen Rasttag abhält und anschließend weitermarschiert. Die Bäcker, Fleischer, Bierbrauer und Branntweinbrenner werden aufgefordert, sich mit genügend Vorräten zu versehen, um die Soldaten des Regiments versorgen zu können.
16.08.1744 Das Musketierregiment von Prinz Ferdinand von Braunschweig mit insgesamt 1.600 Soldaten rückt in Peitz ein und hält am 17. August hier einen Rasttag ab.
30.08.1744 König Friedrich II. befiehlt der Neumärkischen Kammer in Küstrin, 6.493 Taler für das angekaufte Land in Peitz, welches für die neuanzulegenden Festungswerke gebraucht wird, auszuzahlen.
11.01.1745 Der Fleischer Christian Friedrich Bartusch kauft für 35 Reichstaler vom Peitzer Johann Andreas Mochow die Fleischbank und erhält somit die Möglichkeit, auf dem Markt sein Fleisch feil zu bieten.
27.03.1745 Den Peitzer Stadtältesten, Meistern, Apotheker und Krämern wird ein königliches Münzedikt bekanntgegeben, daß den Händlern die Annahme und Ausgabe der brandenburgisch - braunschweigisch - lüneburgischen und kursächsischen Zweidrittelstücke zu 16 Groschen und 6 Pfennig das Stück erlaubt.
06.04.1745 An die Einwohnerschaft von Peitz ergeht ein königlicher Befehl, mit dem die Bürgerschaft verpflichtet wird, an den Stadtstraßen Obstbäume zu pflanzen. Die Hüfner haben die alte Turnower Straße, die Einwohner der inneren Stadt die Dammzollstraße und die Einwohner der Lieberoser Vorstadt "den Weg nach Guben bis zur Preilackschen Grenze" mit Obstbäumen zu beflanzen.
15.06.1745 Meister Matthes Clamann von der Bäckerinnung bittet den Magistrat um die Festsetzung der Brottaxe, damit die Bäcker einen angemessenen Brotpreis verlangen können. Da der Magistrat diese Entscheidung nicht selbst treffen darf, wird der Peitzer Festungsgouverneur Generalleutnant Joachim Friedrich von Jeetze gebeten, die Brottaxe für die Stadt festzusetzen.
30.07.1745 König Friedrich II. teilt dem Festungskommandanten, Oberst von Abt, in einem Brief mit, "daß ... es wohl nechstens zwischen Mir und denen Sachsen zu öffentlichen Feindseligkeiten kommen wird". Ebenso befiehlt er ihm, in der ihm anvertrauten Festung Peitz auf der "Huht" zu sein, damit er nicht von den Sachsen überrascht wird.
06.08.1745 Oberst Abt teilt dem "Alten Dessauer" mit, daß er neben seiner Kompanie "von der Bürgerschafft 80 Mann ..., welche zu dem Dienste gebrauchen muß" unter Gewehren hat. Weiter teilt er mit, daß in der Festung 340 C. Pulver lagern und er den "Zeugschreiber, ein Corporal und vier Canoniers" als Artilleristen hat.
11.08.1745 Der betrunkene und randalierende Stellmacher Gottlob Maroske aus der Cottbuser Vorstadt wird durch den Gerichtsdiener mit Gewalt in das bürgerliche Gewahrsam zur Ausnüchterung gebracht.
27.08.1745 Der Magistrat von Peitz beschließt, daß in den Vorstädten regelmäßig Wachen aufgestellt werden. In den Amtsdörfern sollen Pechstangen und -tonnen bereitgehalten werden, die im Falle eines Einfalls feindlicher Truppen die ganze Gegend alarmieren sollen.
28.09.1745 In Peitz wird ein königliches Edikt bekanntgegeben, "daß wegen des Krieges nichts mehr zu befürchten sei und jeder ruhig seinem Berufe nachgehen solle".
31.12.1745 Eine Kompanie des Infanterieregiments Prinz Moritz, das auf dem Rückmarsch in seine Garnison durch Peitz zieht, macht hier für sechs Tage Rast. In sechs große Bürgerhäuser der Stadt werden die Soldaten einquartiert.
21.01.1746 In Peitz wird der am 25. Dezember 1745 in Dresden geschlossene Friedensvertrag zwischen Österreich, Sachsen und Preußen bekannt gemacht. Damit endet der 2. Schlesische Krieg. Preußen behält die Provinz Schlesien und der Ehemann der österreichischen Kaiserin Maria Theresia erhält für die Kaiserwahl die preußische Kurstimme.
12.08.1746 Der 24-jährige Johann Christian Schultze, der im Neuen Garnisonsregiment in Peitz gedient hat, erhält seinen Abschied und wird vom Magistrat der Stadt Peitz als Bürger angenommen. Er läßt sich als Schuhmacher in der Stadt nieder.
16.08.1746 Da durch Tod in der Peitzer Stadtverordnetenversammlung ein Posten vakant geworden ist, wird der Peitzer Bäckermeister, Johann Kaspar Füller, zum Stadtverordneten gewählt.
27.10.1746 Charite BerlinZwischen dem Magistrat und dem Kommandanten Oberstleutnant von Blanckensee wird vereinbart, daß der Magistrat bis zum Ende des Jahres einen neuen Einquartierungsplan erstellt. Zudem will man sich gemeinsam auf einen Ort in der Stadt einigen, wo die erkrankten Garnisonssoldaten untergebracht werden können, damit die Quartiersleute entlastet werden.
28.02.1747 Der Peitzerin Pötter, die bisher nur in ihrem Haus Bier ausschenken darf, erhält von Kriegsrat Resen die Erlaubnis, auch Bier "über die Straße" auszuschenken.
20.11.1747 Der Peitzer Bürgerschaft wird bekannt gegeben, daß ab sofort auf der Vorwerkswiese des Kommissars Schwan, welche vor dem Lieberoser Tor liegt, kein Vieh mehr weiden darf. Kommissar Schwan will dort 300 Maulbeerbäume anpflanzen.
26.01.1748 Die Bürgerschaft von Peitz beklagt sich beim Magistrat der Stadt, da noch immer nicht die dritte Glocke für den Kirchturm der evangelischen Kirche beschafft wurde.
06.08.1748 Die Stadtältesten beschweren sich beim Magistrat über Oberpfarrer Hasse, da dieser die Sammelbüchse "die bei Ehrengelagen für die Armen umgeht", in die Kirchenkasse gelehrt hat und somit das Geld nicht den Armen zugute kommt. Der Rat soll deswegen bei Oberpfarrer Hasse vorstellig werden.
25.10.1748 In Peitz wird das königliche Edikt vom 02. Oktober bekannt gemacht, daß in Peitz "niemand eher bauen soll, ehe er den Bau angemeldet und dem Magistrat den Anschlag eingereicht hat". Verstöße werden mit zehn Reichstalern Strafe geahndet.
11.11.1748 Durch den Magistrat wird bekannt gemacht, daß demnächst die Scharren der Fleischer und Bäcker kontrolliert werden. Zugleich werden bei allen Händlern die Ellen und Gewichte und bei den Bierbrauern die Biertonnen überprüft.
22.11.1748 Der Bürgerschaft von Peitz wird ein von der Neumärkischen Kriegs- und Domänenkammer in Küstrin verfaßtes Feuerreglement bekanntgegeben. Es enthält 66 Artikel, in denen dargelegt wird, wie z. B. Brände verhütet werden oder, was die Bürgerschaft im Falle eines Brandes zu tun hat.
27.01.1749 Der Peitzer Schneidermeister Frantz zeigt beim Magistrat an, "daß sein Geselle Reichenbach ein liederlicher Mensch sei, der in Annaberg den Staupbesen bekommen" hat "und in Leipzig aus dem Tor gewiesen worden" ist. Ehe der Geselle durch den Magistrat zu den Vorwürfen befragt werden kann, entweicht er heimlich aus Peitz.
30.01.1749 Erneut steht der Peitzer Stellmacher Maroske vor Gericht und wird zu einer Strafe von 15 Groschen verurteilt, da er seinen Nachbarn Bramke tätlich angegriffen und beleidigt hat. Außerdem leistete er Widerstand, als er durch die Stadtwache und den Gerichtsdiener festgenommen wurde.
25.04.1749 In der Stadt wird bekannt gemacht, daß der Bäcker Füller und der Glaser Kruse seit dem 18. April Weizenbier brauen dürfen und das Quart für 8 Pfennig verkaufen.
09.12.1749 Durch königliche Order wird in Peitz den Bürgern bekanntgemacht, daß die Soldaten des Neuen Garnisonregiments in Peitz Bürger der Stadt werden dürfen. Sie dürfen einem Gewerbe nachgehen und müssen die Accise entrichten; auch stehen sie unter der Jurisdiktion des Rates von Peitz. Nur bei Verbrechen gegen das Leben stehen sie unter der Gerichtsbarkeit des Regiments.
29.12.1751 Der Peitzer Festungskommandant, Generalmajor von Finck, erläßt den Befehl, daß die Peitzer Bürgerschaft die Festungsgräben vom Eis freihalten muß. Jeder Bürger muß einen Groschen bezahlen, wofür dann Leute zum Aufeisen der Festungsgräben angestellt werden.
17.09.1752 Friedrich II. ernennt Generalleutnant Ferdinand Herzog von Braunschweig zum Festungsgouverneur von Peitz, da der bisherige Gouverneur Generalfeldmarschall von Jeetze verstorben ist.
30.03.1753 Auf Wunsch der Bürgerschaft von Peitz setzt Kriegsrat Resen ein Gesuch an den Peitzer Gouverneur Ferdinand Herzog zu Braunschweig auf, indem der Gouverneur ersucht wird, die Peitzer Bürgerschaft in Friedenszeiten von der Aufeisung der Festungsgräben zu befreien.
13.04.1753 Der Departmentsrat von Wedel verfaßt ein Rathäusliches Reglement, das in Peitz bekannt gemacht wird. Es enthält Regelungen und Anweisungen für die Kämmerei und das Rathaus.

Das von Kriegsrat Resen verfaßte "Policey Reglement" für die Stadt Peitz wird bekannt gemacht. Es enthält Regelungen für die Handwerker der Stadt, eine Straßenordnung und Vorschriften für das Armenwesen der Stadt.

Das Braureglement der Stadt Peitz wird der Einwohnerschaft bekannt gegeben. In Peitz sind 19 Personen berechtigt, Bier zu brauen. Das Brauregelement soll die bisherigen Mißbräuche beim Bierbrauen abstellen.
13.10.1753 Amtsrat Peckolt erhält die Erbverschreibung auf das Erbzinsgut Schönhöhe, indem er 18 Familien ansiedelte.
07.06.1755 Generalleutnant Karl Christoph von Schmettau wird durch König Friedrich den Großen zum Gouverneur der Festung Peitz ernannt. Er löst den bisherigen Gouverneur, Herzog von Braunschweig, ab, da dieser Gouverneur von Magdeburg wird.
10.09.1755 In einem "Raport" teilt der Gouverneur, von Schmettau, König Friedrich II. mit, daß hier in der Festung ein sächischer Grenadier in Eisen liegt, weil er einen Arbeiter vom Eisenhammer "endführt";. Er fragt an, ob dieser Grenadier auf seinen eigenen Wunsch in preußische Dienste genommen werden darf.
20.10.1755 Karl Christoph von Schmettau, der Gouverneur der Festung Peitz, legt König Friedrich II. "Drei unterthänigste Memorialia ... von Bürgern" vor, die sich in der Stadt niederlassen wollen. Er unterstützt die Ansiedlung der Bürger, da "14 leere Stellen vorhanden seynd".
29.05.1756 TagelöhnertischIn Peitz wird eine Anordnung bekannt gemacht, daß wegen der schlechten Getreideernte und des eintretenden Brotmangels kein Getreide zum Branntweinbrennen verwendet werden darf.
24.06.1756 Der Peitzer Festungskommandant, Generalmajor Jonathan Friedrich von Finck, teilt König Friedrich II. in einem Brief mit, "daß der große defensions Thurm auf hiesiger Citadel deßen dicke Mauern mit keinem Dache versehen, und deshalb schadhaft geworden war, nunmehro, nach dem von Eurer Königlichen Majeste allergnädigs approbirtem Entwurf und Anschlage reparirt, und durch Ausführung eines Sparrwerks und Dachs wieder in guten Stand gesetzt worden".
15.01.1758 Der Festungskommandant Busso Ernst von Blanckensee teilt König Friedrich II. mit, daß "die Companie Land Militz vom de Regenschen Bataillion, welche in vorigem Herbst, zur Verstärkung hier einrückte" nach Crossen abmaschiert ist.
25.03.1758 Da österreichische Husaren bereits in der Lausitz Streifzüge durchführen, verfügt die Neumärkische Kammer in Küstrin, "daß in Ansehung unserer Cassen Gelder alle mögliche Sicherheit vorgekehrte werde", und alle Gefälle "zur hiesigen Kasse und der Landrenthei des Cottbusischen Kreises wöchentlich ein- oder dem Befinden nach zweimahl nach Peitz in Sicherheit" gebracht werden sollen.
22.06.1758 Bei einem nächtlichen Stadtbrand werden in der Peitzer Innenstadt 32 Bürgerhäuser und das Schulgebäude in Asche gelegt.
25.06.1758 Der Peitzer Festungskommandant, Oberst von Brösicke, berichtet König Friedrich II., daß das Schadensfeuer in einem "Brandwein Hause" ausgebrochen ist. Es konnten die "Tore und Pulver Magazine, und übrige zur festung gehörige Königl. Gebäude gerettet werden. Dieser an sich sehr arme ort, ist durch dieses Unglück dergestallt herunter gebracht, daß ihn ohne besondere Hülfe, schwerlich wieder auf zu helfen sein wird".
23.08.1758 In einem Schreiben an König Friedrich II. berichtet der Peitzer Festungskommandant von Brösicke, daß in der Nacht zum 21. August österreichische Husaren im Dorf Groß Lieskow "100 Pferde und bei nahe auch so viel Rindvieh von der Weyde" gestohlen haben.
25.08.1758 Kurz vor Anbruch des Tages versucht der österreichische Generalfeldmarschall - Leutnant von Laudon, die Peitzer Festung zu überrumpeln. Da jedoch durch die Wachen Alarm geschlagen wird, ziehen sich die Österreicher zurück. Daraufhin befiehlt von Laudon, der ein Heer von ca. 12.000 Mann unter seinem Kommando hat, einen Sturmangriff auf die Festung. In einem 2-stündigem Ringen werden die angreifenden Österreicher "mit Verlust einer Anzahl an Todten und Blessireten" abgewiesen. Nach dem fehlgeschlagenen Angriff fordert Laudon Oberst Brösicke zur ehrenhaften Kapitulation auf. Dieser schickt den Major von Foreich in das feindliche Lager, um die Vorbedingungen für die förmliche Kapitulationsverhandlungen auszuloten. Als Foreich nach seiner Rückkehr dem Oberst berichtet, daß das Belagerungsheer mindestens 12.000 Mann stark ist und eine ansehnliche Belagerungsartillerie mit sich führe, entschließt sich Oberst von Brösicke zur Kapitulation. Der Peitzer Garnison wird von den Österreichern freier Abzug gewehrt.
12.09.1758 Oberst von Brösicke zieht mit seiner Kompanie wieder in die von den Österreichern verlassene Peitzer Festung ein. Bei seiner Ankunft trifft er auf 30 Mann und einen Unteroffizier des Infanterieregiments Markgraf Carl, welche bereits die Festung sichern.
27.08.1759 Erneut wird Peitz von einem österreichischen Streifkorps unter Generalfeldmarschallleutnant von Hadick eingeschlossen und zur Kapitulation aufgefordert. Erfolgt die Kapitulation nicht, werden die Vorstädte abgebrannt und die Festung gestürmt. Oberst von Brösicke entscheidet sich zur Kapitulation, um den Einwohnern der Stadt Leid und Not zu ersparen und übergibt den Österreichern die Festung samt der Stadt.
05.09.1760 Der Amtspächter, Kriegsrat Peckolt, stirbt im Alter von 43 Jahren in Peitz.
21.09.1763 Bei einer Kollekte für die im Krieg geschädigten Untertanen in der evangelischen Kirche kommen insgesamt zwei Taler, ein Groschen und elf Pfennig an Spendengeld zusammen.
14.10.1763 In der evangelischen Kirche zu Peitz wird eine Kollekte für das abgebrannte Dorf Göhren im Herzogtum Krossen abgehalten. Dabei werden zwei Taler, 17 Groschen und neun Pfennig von den Kirchgängern gespendet.
05.01.1764 In Peitz wird eine königliche Order öffentlich bekannt gemacht, in der die Festnahme aller Vagabunden, Deserteure und sonstigen losen und liederlichen Gesindels befohlen wird.
30.08.1770 WeberKönig Friedrich II. erläßt eine Order, in der er die Ansiedlung von 24 sächsischen Tuchmacherfamilien und eines Tuchbereiters in Peitz verfügt. Sie sollen freie Wohnung oder ein Wohngeld von 15 Talern erhalten. Ebenso sollen sie für 2 Jahre von der Akzise und 15 Jahre von jedem Service und jeder Einquartierung von Soldaten befreit sein.

  vorherige Seite

© Historischer Verein zu Peitz e.V.     Letzte Änderung 22.11.2012