Peitz um 1786

Kalender der Stadt und Festung Peitz im 14./15. Jhd.

Startseite
Aktuelles
Der Verein
Peitz in der Geschichte
14. Jahrhundert
15. Jahrhundert
16. Jahrhundert
17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
Historische Stadtführung und Hochzeiten
Festung Peitz
Shop
Impressum / Kontakt
Links
Gästebuch
 
Email an historischer Verein
 

Wissenswertes über Peitz - zusammengestellt von Christoph Malcherowitz mit Unterstützung des Historischen Vereins zu Peitz e.V.

Alle Berichte wurden eigens recherchiert in Archiven und aus Zeitzeugenberichten. Dies finden Sie in keinem Buch.
Dieser Kalender kann auch als Druckschrift bezogen werden. Besuchen Sie hierzu unseren Online-Shop


Zeitpunkt Historisches Ereignis

14. Jahrhundert

03.08.1301 Erste urkundliche Erwähnung der Stadt und Burg Peitz in einer Verkaufsurkunde, in der Theodericus der Jüngere, Landgraf von Thüringen, Markgraf des Ostens und von Lusatia, dem Erzbischof Burchardus aus Magdeburg die Grenzmark Lusatia für 6.000 Silbermark verkauft. Theodericus der Jüngere, Landgraf von Thüringen, Markgraf des Ostens und von Lusatia, hat vom Erzbischof Burchard aus Magdeburg die Grenzmark Lusatia für die Zeit seines Lebens als Lehen empfangen.
21.08.1323 König Ludwig der Bayer überträgt seinem Schwiegersohn Markgraf Friedrich von Meißen die Schutzherrschaft über die Lausitz mit allen ihren Mannen und Rechten, nachdem er die Mark zum "erledigten und heimgefallenen Reichslehen" erklärt und seinen ältesten Sohn Ludwig als Markgrafen damit belehnt hat. Jedoch verweigern eine ganze Reihe Lausitzer Herren die Gefolgschaft. Unter ihnen befindet sich auch der Ritter Hartmann Mager, der als Lehnsmann des Herzog Rudolf auf Peitz sitzt.
25.05.1328 König Ludwig IV., der BayerIm Vertrag von Golzow der zwischen König Ludwig von Bayern und Herzog Rudolf geschlossen wird, behält Herzog Rudolf vorläufig die Lausitz. Jedoch wird in dem Vertrag für die Lausitz ein Pfand von 16.000 Mark brandenburgischen Silbers festgesetzt, welches König Ludwig bis zum Martinstag 1340 begleichen kann. Gelingt ihm dies, geht die Lausitz auf ihn über.
März 1339 König Ludwig der Bayer bezahlt an den Herzog Rudolf die als Pfand festgesetzten 16.000 Mark brandenburgisches Silber und erhält die Herrschaft über die Lausitz.
13.05.1350 Papst Clemens VI. verhängt den Bann über die Anhängerschaft des verstorbenen König Ludwigs, da sich diese nicht unter den neuen Lehnsherrn begeben will. Unter diesen Anhängern der Bayernherrschaft sind unter anderem auch die Hauptpfarrer aus Cottbus, Kolkwitz und Peitz.
13.10.1350 Das Pfandschaftsverhältnis der Wettiner über die Lausitz wird erneuert.
08.08.1353 Die Bayern verkaufen, nachdem sie sich in kriegerischen Auseinandersetzungen verschuldet haben, die Lausitz für 21.000 Mark Silber an den Meißener Markgrafen Friedrich den Strengen.
02.12.1355 Kaiser Karl erteilt auf dem Reichstag zu Nürnberg seine ausdrückliche Genehmigung zum Verkauf der Lausitz zwischen Bayern und Sachsen und stellt dem Markgrafen zu Meißen den Lehnsbrief aus. In diesem wird als Teil der Markgrafschaft die Stadt "Picze" genannt.
13.10.1357 Die Gebrüder Mager, die als Ritter auf der Burg Peitz sitzen, leisten in Guben den Markgrafen von Meißen den Treueeid.
08.03.1359 Die Markgrafen von Meißen nehmen die Gebrüder Mager als Lehnsinhaber der landesherrlichen Burg Peitz an und versprechen ihnen Schutz bei kriegerischen Auseinandersetzungen.
11.10.1367 Otto der FauleOtto der Faule willigt gegen eine Abfindung darauf ein, daß die Lausitz ganz an den Kaiser übergeht.
25.10.1367 Herzog Bolko von Schweidnitz stellt in Löbau ein Straßenprivileg aus, wodurch der Handelsweg über Fehrow gesperrt wird. Als Handelsstraße bleibt nur noch der Weg zwischen Cottbus und Peitz. Somit müssen alle Handelswaren über die markgräfliche Zollstätte in Peitz transportiert werden. Die Fehrower Zollstätte wird nach Cottbus verlegt.
13.01.1368 Otto der Faule erklärt sich als befriedigt und tritt sein Lausitzer Besitzrecht an Wenzel, den Sohn des Kaisers, ab.
01.08.1370 Formelle Einverleibung der Lausitz in die Länder der böhmischen Krone.
25.11.1371 Kaiser Karl IV., der in Bautzen weilt, bestätigt das Straßenprivileg vom 25. Oktober 1367. Er ermächtigt die Gebrüder Johann und Heinrich von Cottbus, widerspenstige Kaufleute, die sich nicht an den vorgeschriebenen Straßenzwang von Cottbus nach Peitz halten, mit Gewalt zur Benutzung der Handelsstraße zu zwingen.
20.03.1377 Kaiser Karl IV. entläßt die Städte "Gubbin Somerfeldt peitze und furstenberg und alle Manschaft dij zu den selbigen steten gehören," aus der Huldigung die sie "vormols gethan". Somit können die Städte einem neuen Lehensherrn verliehen werden.
24.04.1377 König Wenzel übergibt Johann von Görlitz die "stett und Sloss Gubbin Somerfeldt peitze und forstenberg" als Lehen der Krone Böhmens.
22.05.1378 Budik, Hauptmann zu Peitz, der Landrichter Fricze Lange, Heynrich Stupicz und Henczk Saxe bekunden, daß sie bei der Festsetzung der Grenze zwischen der Stadt Guben und dem Gebiet von Frenczil Saxs mit tätig gewesen sind.

     nächste Seite  

© Historischer Verein zu Peitz e.V.     Letzte Änderung 22.11.2012